Der Evangelischen Kirche beitreten

  

Gedanken zum Kircheneintritt

  
Vielleicht haben Sie noch nie einer christlichen Kirche angehört?
 
Oder Sie sind vor einiger Zeit ausgetreten und möchten wieder zur evangelischen Kirche gehören?
 
Oder Sie gehören bisher einer anderen christlichen Kirche an und überlegen nun, in die evangelische Kirche überzutreten?
 

Ihr Eintritt ist leicht und in wenigen Schritten gemacht ...

  

melden sie sich doch gern Persönlich!

  

Oder ganz einfach übers Formular!

  

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Freude über die Liebe Gottes, die allen gilt

Wie das Leben selbst ist auch der Glaube nicht statisch und wächst mit unseren Erfahrungen. Dazu gehören Hoffnungen, Träume, Erfolge und auch Zeiten, in denen wir zweifeln. In der Gemeinschaft hilft die evangelische Kirche, den Glauben an Gott zu festigen, weitere Schritte zu gehen und lädt jedes neue Mitglied zu Angeboten und Engagement in den Kirchengemeinden ein. Gemeinsam üben wir Solidarität, sind füreinander da und helfen einander in schwierigen Lebensphasen. Die evangelische Kirche sieht sich hier vor allem in der Rolle als Lebensbegleiterin und möchte ihre Gemeindemitglieder in allen Bereichen des privaten und gesellschaftlichen Lebens unterstützen.
Die vielseitigen Angebote richten sich an alle Kirchenmitglieder – an Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Senioren, Menschen mit Handicap, Geflüchtete, Familien und Alleinerziehende. Sie umfassen die Seelsorge, die karitative Arbeit der Diakonie, Bildungs- und Integrationsangebote sowie kirchliche Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser. Die evangelische Kirche sieht ihre Aufgabe in der Solidarität insbesondere mit den sozial Schwachen und Benachteiligten in der Gesellschaft und möchte alle Kirchenmitglieder mit ihrem sozialen und politischen Engagement unterstützen.
Wir laden Sie herzlich ein, die vielseitigen Angebote zu entdecken und in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig danken wir allen Gemeindemitgliedern, Freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und den Beitrag, den sie für die Gemeinschaft leisten.
 
  

Eintritt in die Kirche: Es soll so einfach wie möglich sein

 
Es soll so einfach wie möglich sein, seinen Glauben in der Gemeinschaft der evangelischen Kirche zu leben. Gleichzeitig freuen wir uns, Sie auf dem Glaubens- und Lebensweg zu begleiten und in unserer Mitte willkommen zu heißen. Das ist auch der Grund, warum evangelische Kirchen, Gemeinden und Verbände seit 2009 immer mehr Kircheneintrittsstellen aufgebaut haben. Mittlerweile sind es mehr als 150. Hier können Sie nicht nur in die Kirche eintreten, sondern finden auch einen Ort der Begegnung, der Raum für Austausch und gemeinsame Gespräche bietet. Man kann aber auch bei jedem Pfarrer, bei jeder Pfarrerin in die Kirche eintreten. Mehr als 27.000 Menschen sind 2020 neu oder wieder in die evangelische Kirche eingetreten.
  

Häufige Fragen zum Kircheneintritt

  

In Deutschland erkennen die christlichen Kirchen die Taufe gegenseitig an. Diese Kirchen haben sich in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossen. Diese Kirchen finden Sie für Baden-Württemberg unter http://www.ack-bw.de. Die Taufe ist einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession oder beim Wiedereintritt nicht wiederholt.
  

Es wartet keine Glaubensprüfung auf Sie. Eine Pfarrerin oder ein Pfarrer werden alle Fragen, die mit der Taufe zu tun haben, mit Ihnen besprechen.
  

Zahlreiche Angebote für jung und alt, kultureller, spiritueller und diakonischer Art stehen Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Und wir begleiten Sie an den Wendepunkten des Lebens. Und dort, wo Sie nicht persönlich profitieren, leisten Sie einen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft, diakonisches Engagement für Bedürftige und den Erhalt kultureller Baudenkmäler.
  

Der Eintritt in die Kirche kostet nichts. Aber als Mitglied der Kirche werden Sie ab einer bestimmten Einkommenshöhe auch Kirchensteuer zahlen. In der Regel sind das 8 % der Lohn- oder Einkommenssteuer. Wer zum Beispiel in Ausbildung, arbeitslos ist oder Rentner und kein zu versteuerndes Einkommen bezieht, der zahlt auch keine Kirchensteuer. Durch diese Koppelung nimmt die Kirchensteuer Rücksicht auf die finanzielle Leistungskraft des Einzelnen.
 
Die Kirchensteuer kann als Sonderausgabe von der Einkommenssteuer abgesetzt werden. Nähere Informationen erhalten Sie am kostenlosen Kirchensteuer-Telefon (0800) 7 137 137.
  

Den kirchlichen und diakonisch/karitativen (helfenden) Dienst an Menschen können nur Menschen tun. Kirchliche Arbeit hat darum sehr hohe Personalkosten. Das reicht vom Gottesdienst, der Seelsorge, den Taufen, Trauungen, Beerdigungen, bis zu den Kindergärten, der Jugendarbeit, und den Pflege- und Beratungsdiensten. Außerdem müssen die kirchlichen Gebäude unterhalten und gepflegt werden, um die äußeren Bedingungen zu bieten, in der kirchliche Arbeit stattfinden kann.
  

Die mit Abstand größte Position bei unseren landeskirchlichen Ausgaben entfällt auf Personalausgaben. Und davon machen die Gehälter der 600 Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone den größten Teil aus. Wenn man alles zusammenzählt, kommen mindestens zwei Drittel der Kirchensteuer bei den Kirchengemeinden an. Aber auch das, was aus dem vermeintlichen „bürokratischen Wasserkopf“ bezahlt wird, ist fast ausschließlich inhaltliche Arbeit. Und die kommt vielen Menschen zugute – auch Mitgliedern der Kirchengemeinden: Krankenhaus- und Telefonseelsorge, Bildungseinrichtungen und ein großer Anteil am evangelischen Religionsunterricht durch kirchliche Lehrkräfte.